| Kabelmetal |
|
|
|
|
Unter dem Namen „Kabelmetal“ verbirgt sich eine alte Industriebrache, die am Flusslauf der Sieg zu finden ist und zwar dort, wo die Sieg ihren höchsten Fall hat. Idyllisch von einer unberührten Natur umgeben, hat sich seit 1894 ein heute ca. 5 Hektar großes Industriegelände entwickelt, in dem bis zum Jahre 1995 die Produktion von Kupferrohren stattfand. Heute stehen die Gebäude zum Teil leer und verfallen zusehends. Die Wifö Windeck mbH, die Gemeindeverwaltung zusammen mit den Grundstückeigentümern der ehemaligen Versand- und Verpackungshalle planen die Errichtung eines Bürger- und Kulturzentrums für die Gemeinde Windeck. Das Firmengelände bietet mit der vorhandenen Hallenarchitektur, dem großzügigen Außengelände und der besonderen Lage unmittelbar am Wasserfall der Sieg ideale Voraussetzungen. Die derzeitigen Umbaukosten der oberen Etage belaufen sich auf 1,8 Mio. Euro einschließlich einer entsprechenden Bühnen- und Beschallungstechnik. Dieses Projekt ist eingebettet in ein Landesprogramm mit dem Namen „Initiative ergreifen“, das solche Vorhaben mit 70 % Investitionszuschuss begleitet. In einer ersten Stufe ist das Vorhaben durch den vom Land gegründeten Beirat als grundsätzlich förderfähig anerkannt worden. Zur Zeit werden betriebliche Detailkonzepte erstellt und die Nutzungsüberlegungen weiter verdichtet. Eingebettet ist dieses Einzelprojekt in einen größeren Rahmen, nämlich den der sog. „Regionale 2010“, ein weiteres Förderprojekt des Landes, das u.a. die Entwicklung des Siegtals im Bereich der Gemeinden Hennef, Eitorf und Windeck in kulturhistorischer, landschaftlicher und touristischer Weise fördern will. In Windeck liegt ein Schwerpunkt ein Schwerpunkt im Einzugsgebiet Schladern und Dattenfeld, der insbesondere das KabelMetallgelände, den sog. Siegtalarm im Bereich Kummauel, den Bereich der Burg Windeck mit Altwindeck und das Elisental umfasst. Die „Regionale 2010“ wird im Rahmen eines städtebaulichen Wettbewerbs für den gesamten Außenbereich des KabelMetallgeländes einschließlich der Anbindung an den Bahnhof Schladern über den `Höffers Teich´ Gestaltungsideen entwickeln. So besteht nun die einmalige Chance, an diesem Industriestandort ein für Windeck zentrales Projekt zu verwirklichen, das die touristischen, naturbezogenen und kulturellen Aspekte dieses Raums vereinigt und für die Windecker Bürgerinnen und Bürger ein völlig neues Angebot schafft.
|



